TuS Essen-West 1881
 

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2017-09-26

Niederlage gegen Croatia

Gegen den Tabellendritten sollte nach zwei Niederlagen endlich mal wieder ein Sieg her, zumal man in dieser Saison an der heimischen Keplerstraße noch ohne war. Die Personallage war erstmals in dieser Saison wirklich entspannt, 15 Mann im Kader, ohne dass Angeschlagene oder Trainer den Kader auffüllten. Diese komfortable Situation nutzten das Trainerteam dazu, auf äußere Gegebenheiten (Urlaub, Unpünktlichkeit) zu reagieren, ein Umstand, den alle Beteiligten in den letzten Wochen nicht kannten.
 
Das Spiel hatte noch nicht begonnen, da stand es schon 0:1. Der Schiedsrichter entschied -stark diskussionswürdig- am 16er auf Freistoß, welcher direkt verwandelt wurde. In der Folge waren beide Mannschaften bemüht, aber in ihren Offensivbemühungen erfolglos, meist kam der Ballverlust zu schnell. Der Zwoten war die Unsicherheit anzumerken, auch schlichen sich immer wieder Unkonzentriertheiten ein. Selbst die Standards, sonst immer ein Waffe, waren an diesem Morgen schwach. Wenn denn doch mal schnell und direkt gespielt wurde, nahmen die Gäste die Option Foulspiel zu Hilfe. In einigen Situationen unterband die nicht angewendete Vorteilsauslegung gute Torchancen, so dass am Ende der ersten Halbzeit kein Treffer für die Zwote zu Buche stand. Im Gegenteil, die Gäste konnten nach einer halben Stunde per Fernschuss unter die Latte sogar noch einen zweiten Treffer erzielen. Eine weitere Chance machte Marcel Sarrazin kurz vor der Halbzeit hervorragend zu Nichte. 
 
In der Halbzeit stand Mut zusprechen und aufrütteln der eigenen Stärke im Vordergrund, zudem wurde die Mannschaft offensiver aufgestellt.
 
Danach sollte früher drauf gegangen werden, um schnell den Anschluss zu erzielen. Insgesamt war die Mannschaft nun besser in den Zweikämpfen, kam aber nicht gefährlich zum Zug. Im Gegenteil, nach einem langen Ball kam der Stürmer der Gäste sogar zum 0:3, gefühlt der einzige Torschuss der Kroaten in der zweiten Halbzeit. Die Zwote versuchte weiterhin irgendwie in dieses Spiel zu finden, war aber unter dem Strich zu viel mit sich selber beschäftigt. Teilweise war die Spielweise an diesem Tag aber zu umständlich und wie so oft fehlte in den entscheidenden Momenten das Tempo auf dem Weg zum Tor. Nichtsdestotrotz führte der schönste Spielzug des Tages noch zum verdienten Anschlusstreffer durch Henry Baltes, der eine Kombination über mehrere Stationen souverän abschloss. Zu mehr sollte es an diesem Tag nicht reichen.
 
In der kommenden Woche gilt es für die Spieler, den Kopf wieder frei zu bekommen und durch entsprechenden Trainingseifer und -fleiß die aufkommende Konkurrenzsituation anzunehmen. 
 
Gruß Lars Diefenthal

MarSar - 06:15 @ Spielberichte

 

 

 

 

 

 


 

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